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Anhang: Die Erkrankungen des Neugeborenen

Nebst Diätetik des Neugeborenen
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Zusammenfassung

Im allgemeinen wird das Neugeborene erst 24 Stunden nach der Geburt angelegt. Ist es sehr unruhig, und ist die Mutter nicht im besonderen Maße schonungsbedürftig, so kann schon früher ein Versuch des Anlegens gemacht werden; führt er nicht zum Ziele, so wird in derartigen, nicht häufigen Fällen löffelweise abgekochtes Wasser oder dünnen Tee, mit Saccharin gesüßt, gegeben Am zweiten Tage bekommt es abwechselnd etwa 3–4 mal eine Brust; von da ab genügen bei kräftigen Kindern gewöhnlich 5–6 Mahlzeiten, die in Zwischenpausen von 4 bis 3½ Stunden mit einer nächtlichen Ruhepause von 7–8 Stunden gereicht werden. Gedeiht das Kind dabei nicht (z. B. infolge geringer Milchabsonderung), so wird die Zahl der Mahlzeiten, wenn auch nur vorübergehend, auf 7–8 erhöht; Nachtpause soll aber 6 Stunden währen.

Notes

Literatur

  1. von Reuß, Die Krankheiten des Neugeborenen. (Berlin 1914.)Google Scholar
  2. P. Esch, Erkrankungen des Neugeborenen und ihre Behandlung (nebst Einführung in die Physiologie und Diätetik des Neugeborenen erscheint im nächsten Bande von Ed. Müller, Therapeutische Fortbildung.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1920

Authors and Affiliations

  • P. Esch
    • 1
  1. 1.MarburgDeutschland

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