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Die Pylorusstenose der Säuglinge und ihre Behandlung

  • H. Kleinschmidt

Zusammenfassung

Wenn dem Arzt ein Brustkind zugeführt wird, das an häufigem Erbrechen leidet, so pflegt er dies nicht gerade ernst anzusehen. Ein jeder kennt ja den alten Satz: Speikinder — Gedeihkinder. In der Tat gibt es viele Säuglinge, die gewohnheitsmäßig einen Teil des Mageninhaltes auswerfen und gleichwohl eine normale oder gar die Norm überschreitende Gewichtszunahme aufweisen. Stellt man in solchen Fällen durch Wägung die aufgenommene Nahrungsmenge fest, so läßt sich regelmäßig eine Überfütterung nachweisen, gewöhnlich ist auch die Zahl der Mahlzeiten größer, als wir im allgemeinen für zulässig halten, und dadurch allein kommt bereits eine übermäßige.Nahrungszufuhr zustande. Wir wissen heute, daß dauernde Überfütterung — auch an der Brust — nicht selten von anderweitigen Störungen der Verdauungsfunktionen gefolgt ist, und bei konstitutionell abnorm veranlagten Kindern das Auftreten beispielsweise von Kopfgneis, Milchschorf u. dgl. erleichtert, wir werden also auch in solchen Fällen eingreifen müssen und für eine Beschränkung der Nahrungszufuhr sorgen.

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Literatur

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1914

Authors and Affiliations

  • H. Kleinschmidt
    • 1
  1. 1.Marburg-BerlinDeutschland

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