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Geographische Verbreitung des Erregers und des schädlichen Auftretens. Wirtspflanzen

  • Hans Braun
Chapter
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Part of the Monographien zum Pflanzenschutz book series (MOPFL, volume 5)

Zusammenfassung

Bei dem Versuch, auf Grund der vorhandenen Literaturangaben einen Überblick über die geographische Verbreitung von Rhizoctonia solani und eine Zusammenstellung aller derjenigen Pflanzen zu geben, auf denen der Pilz bisher gefunden worden ist, begegnet man gewissen Schwierigkeiten. Zunächst einmal ist die Bennenung des Parasiten häufig nur unvollständig, indem der Autor sich lediglich auf die Angabe der Gattung beschränkt, die Speziesbezeichnung aber fortläßt. Dies kann mehr oder weniger zufällig geschehen sein, wie z. B. bei der Veröffentlichung von Duggar u Stewart (1901), die aber, wie später (1915) ausdrücklich betont worden ist, R. solani behandelt. Vielfach ist sich aber der Autor auch nicht klar darüber gewesen, welche Rhizoctonia er vor sich gehabt hat, und hat aus diesem Grunde die genauere Bezeichnung absichtlich fortgelassen. Es bleibt dann nur der Versuch, aus der Beschreibung des Krankheitsbildes und des Parasiten Schlußfolgerungen abzuleiten, die naturgemäß auf sehr unsicherer Grundlage beruhen. Ungleich schwieriger liegen die Dinge aber häufig gerade dann, wenn die beobachtete Rhizoctonia mit einem Speziesnamen belegt worden ist, sei es, daß sie als R. solani bezeichnet ist oder auch als eine andere Spezies. Die einwandfreie Entscheidung, um welche Rhizoctonia es sich handelt, gestaltet sich, wie wir oben bereits angedeutet haben, häufig sehr schwierig.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1930

Authors and Affiliations

  • Hans Braun
    • 1
  1. 1.Biologische Reichsanstalt für Land- und ForstwirtschaftDahlemDeutschland

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