Haarwechsel

  • S. Schumacher von Marienfrid
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 44)

Zusammenfassung

Hat ein Haar sein Wachstum beendet, so löst es sich von der Papille, rückt etwas empor, die Haarzwiebel wird zum vollständig verhornten, massiven „Haarkolben“. Man bezeichnet ein derartiges Haar als „Kolbenhaar“ zum Unterschied vom „Papillenhaar“, dessen Zwiebel noch mit der Papille in Verbindung steht (Abb. 5I). Da die Ernährung und somit auch das Wachstum von der gefäßhaltigen Papille ausgeht, ist das Papillenhaar lebend und noch wachsend, das Kolbenhaar hingegen abgestorben. Das Kolbenhaar fällt aber erst dann aus, wenn sich auf der alten Papille ein neues Haar gebildet und die Hautoberfläche durchbrochen hat. Dieser Haarwechsel erfolgt bei unserem Haarwild jährlich zweimal, im Frühjahr und im Herbst.

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© Julius Springer in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • S. Schumacher von Marienfrid
    • 1
  1. 1.Universität InnsbruckÖsterreich

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