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Verwendung von kupferlegiertem Gußeisen

  • Heinrich Cornelius
Part of the Reine und angewandte Metallkunde in Einzeldarstellungen book series (METALLKUNDE, volume 4)

Zusammenfassung

Abgesehen von der praktischen Bedeutung der austenitischen Gußeisensorten von der Art des Niresist ist im übrigen bisher ein Kupferzusatz zu Gußeisen auf Einzelfälle beschränkt geblieben. An erster Stelle ist die Verwendung von kupferlegiertem Grauguß für Nockelwellen (Ford) zu erwähnen1. Der Guß enthält 3,3 bis 3,65% C, 0,15 bis 0,35% Mn, 0,45 bis 0,55% Si, 0 bis 0,25% Cr und 2,5 bis 3% Cu. Die Brinellhärte beträgt 255, an den gegen Schreckteile gegossenen Nocken 420 B.E. Die Einstellung der Schrecktiefe erfolgt nach Prüfung von Probegußstücken durch Zugabe von gepulvertem Ferrochrom in die Pfanne, wenn die Schrecktiefe zu gering ist, durch Zugabe von Ferrosilizium und bzw. oder Erhöhung des Kupfergehaltes, wenn sie zu groß ist

References

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • Heinrich Cornelius
    • 1
  1. 1.Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt E.V.Berlin-AdlershofDeutschland

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