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Wuchseigenschaften

  • F. Kollmann
Part of the Schriftenreihe Eigenschaften und Verwertung der deutschen Nutzhölzer book series (SEVDN, volume 1)

Zusammenfassung

Im Bestandesschluß bildet die Esche einen bis hoch hinauf astreinen, vollholzigen, geraden Schaft. Sie erreicht Höhen von etwa 17...35 m und (nach Klein 1926) bis zu 1,7 m Durchmesser. Badoux (1910) stellte eine Liste besonders großer Eschen zusammen. Es ergaben sich — berechnet aus dem Stammumfang in Brusthöhe — als größte Durchmesser für die Schweiz 1,3...1,4 m, für Baden (Hierahof) 1,39 m, Pommern (Schmatzin) 1,46 m, Schlesien (Kammerwaldau) 1,33 m, Pro-vinz Posen (Slawno) 1,61 m (1 m über dem Boden) und Belgien (Theux) 1,04 m. Die Brusthöhendurchmesser von Eschennutzholz liegen ohne Rinde in der Regel zwischen 25 und 50 cm. Bei Freistand neigt die Esche, wie keine andere einheimische Holzart, zum Gabelwuchs und zur Bildung einer tief angesetzten stark astigen Krone. Für die Schaftform zahl, d. h. das Verhältnis des wirklichen Inhalts eines Stammes zum Inhalt einer Walze von gleicher Grundfläche und Höhe, bestätigte Schneider (1896) das allgemeine Gesetz, daß die Schaftformzahlen von einer beachtlichen Größe in frühester Jugend bis etwa zum 30. Jahre sinken und von da an infolge Empordringens der Krone und Eintreten des Schlusses wieder stetig steigen. Mit steigender Höhe nehmen die Schaftformzahlen für die Esche wie für andere Holzarten ab. Bei den von Schneider untersuchten Bestandeseschenstämmen, deren Form allerdings im Zeitpunkt der Fällung noch in der Besserung begriffen war,lagen die Formzahlen zwischen 0,431 und 0,538, bei einem Aueeschenstamm nur bei 0,306.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1941

Authors and Affiliations

  • F. Kollmann
    • 1
  1. 1.Mechanisch — technologischen Instituts der Reichsanstalt für HolzforschungEberswaldeDeutschland

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