Die Eingriffe am Kinn

  • Martin Kirschner
  • N. Guleke
  • O. Kleinschmidt

Zusammenfassung

Der Ersatz der Haut kann je nach Ausdehnung der entstandenen Lücke entweder bei kleiner Lücke aus der Nachbarschaft (Stiellappen aus Unterkinn- und Halsgegend) oder bei größerer Ausdehnung der Lücke durch Stiellappen aus der weiteren Umgebung, Brusthaut, Stirnhaut, Armhaut oder auch durch freie Transplantation (am besten durch Krause-Lappen) vollzogen werden. Bei der guten Verschieblichkeit der Unterkinn- und Halshaut lassen sich seitlich in der Kieferrandgegend gestielte Hautlappen, am besten bogenförmig umschnitten, zur Deckung kleinerer Lücken fast immer leicht entnehmen. Auch die sekundäre Lücke kann fast immer ohne Schwierigkeiten durch Nahtvereinigung geschlossen werden. Die Deckung einer Lücke darf nur im unmittelbaren Anschluß an die Verletzung stattfinden oder, wenn das nicht möglich war, erst nach völliger Wundheilung ausgeführt werden. Im letzteren Falle ist es notwendig, die Wundränder im Gesunden zu umschneiden und alles Narbengewebe, das zu Verziehungen Anlaß gegeben hat, zu entfernen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1935

Authors and Affiliations

  • Martin Kirschner
    • 1
  • N. Guleke
    • 2
  • O. Kleinschmidt
    • 3
  1. 1.Chirurgischen KlinikUniversität HeidelbergDeutschland
  2. 2.Chirurgischen KlinikUniversität JenaDeutschland
  3. 3.Chirurgischen KlinikStädt. Krankenanstalten WiesbadenDeutschland

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