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Die Freilegung des Ganglion geniculi nervi facialis

  • Martin Kirschner
  • N. Guleke
  • O. Kleinschmidt

Zusammenfassung

Kurz erwähnt sei schließlich noch die operative Behandlung der auf eine Erkrankung des Ganglion geniculi zurückgeführten Hunt-Neuralgie. Es handelt sich dabei um Schmerzzustände im Bereich der Ohren und von hier ausstrahlend in den Nacken und die Schultern, die im Gegensatz zu der Trigeminus-Neuralgie nicht ausgesprochen anfallsweise auftreten, sondern mehr oder weniger dauernd bestehen. Eine scharfe Abgrenzung des Krankheitsbildes gegenüber dem einer Trigeminus-Neuralgie ist vorläufig nicht möglich; in den bisher beschriebenen Fällen wurde die Diagnose in der Regel erst gestellt, wenn die Eingriffe an den Trigeminusästen sich als erfolglos erwiesen hatten. Die zahlreichen anatomischen Beziehungen zu vielen Nervengebieten der naheren und weiteren Umgebung machen die Schwierigkeiten bei der Deutung und Behandlung der Erkrankung ohne weiteres verständlich.

Abb. 196

Lage des Ganglion geniculi nervi facialis. Aufblick auf die Schädelbasis.

Abb. 197

Zugang zum Ganglion geniculi n. facialis. Am äußeren Rande des Ganglion Gasseri ist der N. petrosus superf. major freigelegt.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1935

Authors and Affiliations

  • Martin Kirschner
    • 1
  • N. Guleke
    • 2
  • O. Kleinschmidt
    • 3
  1. 1.Chirurgischen KlinikUniversität HeidelbergDeutschland
  2. 2.Chirurgischen KlinikUniversität JenaDeutschland
  3. 3.Chirurgischen KlinikStädt. Krankenanstalten WiesbadenDeutschland

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