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Die diagnostische Hirnpunktion (nach Neisser-Pollack)

  • Martin Kirschner
  • N. Guleke
  • O. Kleinschmidt

Zusammenfassung

Die diagnostische Punktion des Gehirnes zum Zwecke der Feststellung des Sitzes einer Geschwulst, einer Blutung oder eines Abszesses bis in alle Einzelheiten ausgearbeitet zu haben, ist das Verdienst von Neisser und Pollack (1904); ihre Angaben sind für die Wahl der zweckmäßigsten Punktionsstellen von großem Wert. Allerdings gehen die Anschauungen über die Anzeigenstellung für die Probepunktion im Gehirn ziemlich weit auseinander. Während Manche den Sitz einer Hirngeschwulst immer durch die Probepunktion zu erhärten suchen, ehe der Kranke der Operation zugeführt wird, und zu diesem Zweck, wenn nötig, mehrfache Probepunktionen bei demselben Kranken ausführen, lehnen andere die regelmäßige Vornahme der Hirnpunktion zu diagnostischen Zwecken in Anbetracht der damit verbundenen Gefahren, vor allem wegen der Blutungsgefahr, ab und greifen, wenn überhaupt, nur ausnahmsweise zu diesem Hilfsmittel.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1935

Authors and Affiliations

  • Martin Kirschner
    • 1
  • N. Guleke
    • 2
  • O. Kleinschmidt
    • 3
  1. 1.Chirurgischen KlinikUniversität HeidelbergDeutschland
  2. 2.Chirurgischen KlinikUniversität JenaDeutschland
  3. 3.Chirurgischen KlinikStädt. Krankenanstalten WiesbadenDeutschland

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