Zusammenfassung

Seit Jahren hat Prof. Seidel darauf hingewiesen, dass bei einer kleinen Gruppe von Glaukomaugen mit seichter Vorderkammer ein direkter Kausalzusammenhang zwischen Pupillenweite und Augendruck nachweisbar ist. Er hat dies an zahlreichen Versuchen sichergestellt. Der physikalische Vorgang ist dabei folgender:

Durch eine Erweiterung der Pupille wird die Iriswurzel dicker und verlegt dadurch bei Glaukomaugen mit seichter Vorderkammer den Kammerwinkel. Es kann keine Flüssigkeit abfliessen. Wird aus irgendeinem Grunde die Pupille eng, so wird die Iriswurzel wieder dünner, die Passage durch den Kammerwinkel ist frei und der Druck sinkt zur Norm herab.

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© Verlag von J. F. Bergmann 1934

Authors and Affiliations

  • Wetzlich
    • 1
  1. 1.JenaDeutschland

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