Über die Wirkung der fraktionierten Röntgenbestrahlung auf das Auge

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Zusammenfassung

Die Erfolge, die mit der fraktioniert-protrahierten Röntgenbestrahlung bei der Behandlung maligner Tumoren erzielt wurden, haben das Interesse für diese Methode in erhöhtem Maße wachgerufen und zu Studien über die Wirkungsweise dieser Bestrahlung auf verschiedene Organe Anlass gegeben. Der angegebene Vorzug der Methode liegt darin, dass sie eine viel grössere Schonung der gesunden Gewebe ermöglichen soll als andere Verfahren. Von manchen Autoren, wie Miescher und Kohlsdorf, wurde die Meinung vertreten, dass die Schonung des gesunden Gewebes in erster Linie der Fraktionierung (Verteilung der Dosen auf einen Zeitraum von 4 Wochen) zu danken sei. Daraus ergab sich von selbst die Frage nach der Wirkung dieser Bestrahlung auf das Auge. Wohl hat Rohrschneider schon mit Verabreichung von Einzeldosen gearbeitet, doch wurden bloss acht Einzeldosen in 8–14-tägigen Abständen gegeben. Das Wesen der jetzt propagierten Fraktionierung besteht aber darin, dass innerhalb einer Zeit von 3–4 Wochen täglich eine kleine Einzeldosis bei hoher Spannung, starker Filterung und niedriger Strahlenintensität verabfolgt wird.

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© Verlag von J. F. Bergmann 1934

Authors and Affiliations

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    • 1
  1. 1.InnsbruckÖsterreich

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