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Einwirkung physikalischer und chemischer Einflüsse auf die Baumwolle

  • R. Haller
  • H. Glafey
Part of the Technologie der Textilfasern book series (TETE)

Zusammenfassung

Bei der Behandlung der physikalischen Einflüsse auf die Baumwollfaser, Licht, Luft, Feuchtigkeit, wechselnder Temperaturen, muß hervorgehoben werden, daß in den seltensten Fällen ein einzelner Faktor unter den zahlreichen Einwirkungen von außen zur Wirkung gelangt. Man muß dabei absehen von bestimmten Versuchsanordnungen, welche lediglich dem Studium bestimmter Einflüsse unter ganz bestimmten Bedingungen dienen sollen. So werden wir kaum jemals unter normalen Verhältnissen die Einwirkung von Licht allein studieren können, denn stets wird der Einfluß der Luftfeuchtigkeit und der Einfluß wechselnder Temperaturen sowie die Anwesenheit von Sauerstoff der Luft die Resultate beeinflussen. Es ist daher natürlich, daß die Zahl solcher Untersuchungen, bei welchen die Versuchsanordnung so getroffen wurde, daß nur Licht, nur Luft oder nur Feuchtigkeit, eventuell auch nur Wärme zur Einwirkung auf die Faser gelangen, nur sehr klein ist. Bei dieser Gelegenheit möge eines Mannes gedacht sein, welcher in systematischer Weise versuchte, die Wirkung all der genannten Einflüsse auf die Faser, auch der gefärbten, möglichst unabhängig voneinander, zu studieren: Chevreul1). Seine diesbezüglichen umfangreichen Versuche befassen sich vorzugsweise mit dem Studium der Veränderungen von Färbungen auf Wolle, Baumwolle und Seide im Vakuum, in trockener und feuchter Luft. Auch ungefärbte Fasern hat er untersucht, und zwar lediglich zur Bestimmung der Feuchtigkeit; dieselben Untersuchungen wurden auch auf Hanf und Leinen ausgedehnt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • R. Haller
  • H. Glafey

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