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Einfluß der Schmiedeverfahren auf die Gestaltung der Gesenke

  • H. Kaessberg

Zusammenfassung

Gesenkschmieden ohne Vorformen. Man begann das Gesenkschmieden, indem man den Rohstoff, gemessen nach dem größten Querschnitt des Schmiedestückes, mit der erforderlichen Zugabe in das Gesenk schlug. Das verursachte große Gratbildung. Unter Umständen mußte man mehrmals abgraten und nachschlagen, um die Form voll zu bekommen. Großer Werkstoffverlust war die Folge. Man kam deshalb dort, wo das Recken, wie im Märkischen Sauerlande, seit Jahrhunderten bodenständig war, dazu, das Stück erst unter dem glatten Recksattel frei vorzuformen, so daß die vorgeschmiedete Gestalt etwa den groben Umrissen des Schmiedekörpers entsprach, d. h. man ging über zur Arbeitsteilung: Vorformen — Fertigschmieden — Nacharbeit (Abgraten).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1938

Authors and Affiliations

  • H. Kaessberg

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