Advertisement

Enleitung

  • W. Schultz
Part of the Handbuch der Seseßgebung in Prentzen und dem Deutschen Reiche book series (LFW, volume 2)

Zusammenfassung

Die dem Staate obliegende Verpflichtung zur Ueberwachung der Vermögensverwaltung der Gemeinden und öffentlichen Anstalten umfaßt hinsichtlich der Forsten1) die Beaussichtigung des Betriebes und die Vorkehrungen für Anstellung geeigneter Forstbeamten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Nach der Uebersicht (Nr. I. 1. Anl. Spalte 7 u. 8) beträgt die Gesammtfläche der Gemeindeforsten 1103646, der Anftaltsforsten 97972 ha.Google Scholar
  2. 2).
    Dieses G. gilt nur für Landgemeinde-, nicht auch für ftätische Forsten.Google Scholar
  3. 3).
    Anm. Zu c, d und e: Die hier aufgeführten G. u. V. regeln die Staatsaufsicht übereinstimmend dergestalt, daß die Gemeinde- und Austaltsforsten, fowie die gemeinschaftlichen Holzungen durch vom Staate angestellte und besoldete Beamte zu verwalten sind. Die Waldeigenthümer haben Besoldungsbeiträge nach der Fläche zu leisten und für den Forstschutz selbst zu sorgen (nur in dem vorm. Hess. Homburg’schen Landestheile hat der Staat auch die Forstschutzbeamten auf seine Kosten gegen Bezug von Besoldungsbeiträgen der Gem. anzustellen). Die Betriebs- und jährlichen Wirthschaftspläne warden den Gemeinden und Anstalten zur Erklärung vorgelegt, etwaige Ausstellungen unter thunlichster Berücksichtigung der geäußerten Wünsche in dem darüber vorgeschriebenen Verfahren erledigt. Die Verwerthung der Forsterträge ist den Waldeigenthümern überlassen. Die weiteren Vorschriften über die Handhabung der Staatsussicht weichen im Eigzelnen nicht westentlich von einander ab. Als Beispiel für sie ist das unter c aufgeführte Hannov. G. 10. Juli 59 beigefügt. Anlage A.Google Scholar
  4. 4).
    Dazu gehören: Die Provinz Schleswig-Holstein, von der Provinz Hannover die RBez. Hannover (außer Kalenberg), Lüneburg, Stade, Osnabrück und Aurich, sowie die von dem Geltungsgebiete des G. 10. Juli 59 (siehe c) ausgeschlossenen nicht amtssässigen Städte, ferner die Stadt Frankfurt a. M. (GemVf. G. f. d. St.F. 25. März 67, GS. 401). In dem nördlichen Theile des RBez. Hannover, namentlich in den Grafschaften Hoya und Diepholz, wird allerdings auf Grund der VerwaltungsO. Für die Landgemeindeforsten 1. September 30 (GS. f. Hannover 247) Abth. III von dem Regierungspräsidenten unter Mitwirkung des Regierungs- u. Forstraths eine gewisse Oberaussicht durch Prüfung und Bestätigung der Betriebspläne und der jährlichen Wirthschaftspläne ausgeübt, die Rechtsgültigkeit der V. ist jedoch angefochten und ihre Bestimmungen kommen nur in beschränkter Form, auch nicht überall zur Anwendung. Für die Forsten der nicht amtsfässigen hannoverschen Städte (Nr. I 4 Aum. 81d. W.) ist die Prüfung u. Bestätigung der Wirthschfts- u. Betriebspläne durch den Reg.-Pr. Auf Grund der rev. StO. 24. Juni 58 (Hann. GS. I. 141) § 119 oder von Orsstatuten eingeführt.Google Scholar
  5. 5).
    Ueber sonstige Rechtsverhältnisse der Gemeindeforstbeamten, sowie über die ihnen und den Forstbeamten der öffentlichen Austalten vorgeschriebenen Dienstkleidung Nr. 4 Anm. 21 u. 22 d. W.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1903

Authors and Affiliations

  • W. Schultz

There are no affiliations available

Personalised recommendations