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Merkblatt über berufliche Kohlenoxydvergiftung

Zusammenfassung

Vorkommen: Kohlenoxydgas (CO), etwas leichter als Luft — für sich allein farb-, geruch-, geschmack- und reizlos — kommt überall da vor, wo Kohlen oder kohlenstoffhaltige Substanzen infolge Sauerstoffmangel ungenügend verbrennen. Es ist daher enthalten im Kohlendunst offener Holz-, Kohlen- und Koksfeuer (z. B. im Schmiedefeuer, im Feuer der Kokskörbe zum Trocknen von Räumen, in den Öfen von Ziegeleien), im Rauch von Brandgasen (Bergwerke), in Auspuffgasen von Benzinmotoren (Garagen), im Leuchtgas (Gasfabriken), im Gischtgas (Hochofengas, im Wassergas, im Generatorengas, in den Zersetzungsgasen von Nitrozellulose (Zelluloid, Kunstseide, Filme), in den meisten Explosionsgasen (Sprenggase, Minengase, schlagende Wetter) und in den Abgasen beim Schneiden von Metallen, z. B. mit dem Azetylensauerstoffgebläse und ähnlichem.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

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