Zur Theorie der Spannungsverteilung in Flankenschweißnähten

  • O. Domke
Part of the Forschungshefte aus dem Gebiete des Stahlbaues book series (STAHLBAU, volume 6)

Zusammenfassung

Bei der Ermittlung der Anstrengungen in elastisch nachgiebigen Flankennähten nimmt man bekanntlich an, daß die Gleitung in der Schweißnaht verhältnisgleich ihrer Schub-beanspruchung ist. Der Gedanke geht auf Untersuchungen von J. Arnovlevič1 zurück, der ihn bei der Berechnung von Nietreihen unter Berücksichtigung der elastischen Nachgiebigkeit der Niete als begründet nachwies und als stetige Bedingung bei der Ermittlung der Haftspannungen in Verbundkonstruktionen benutzte. Nachdem P. Fillunger2 dieselbe Annahme bei der Untersuchung von Leim- und Lötfugen zugrunde gelegt hatte, wurde sie sinngemäß auf die Berechnung der Flankenschweißnähte übertragen. In der Tat konnte H. Petermann3 durch Grenzübergang zeigen, wie aus der Kraftverteilung in Nietreihen die Spannungsverteilung in durchgehenden Flankennähten gefunden werden kann.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • O. Domke
    • 1
  1. 1.AachenDeutschland

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