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Über den Eigengewichtsschub von Stützliniengewölben

  • A. Pucher
Part of the Forschungshefte aus dem Gebiete des Stahlbaues book series (STAHLBAU, volume 6)

Zusammenfassung

Beim Entwerfen von Bogenbrücken ist es von großer Bedeutung, die Kräfte, die der Bogen aufzunehmen hat, rasch überschlagen zu können, da erst damit ein Überblick über die notwendigen Abmessungen sowohl im Hinblick auf die geforderte Festigkeit (zulässige Spannung) als auch die Stabüität (Knicksicherheit) gefunden wird. Nun ist es meist nicht schwer, die größten Normalkräfte und Biegungsmomente aus der Verkehrslast annähernd anzugeben, da hierfür teils aus der Erfahrung gewonnene Näherungsformeln zur Verfügung stehen (z. B. ist beim Dreigelenk- und Zweigelenkbogen das größte Biegungsmoment in den Viertelpunkten annähernd \( [tex]M = \frac{{p{l^2}}}{{57}}[/tex] \)), teils aus Tabellenwerken die Werte entnommen warden können (z. B. die Zahlentafeln von Straßner1 für den eingespannten Bogen). Die Schnittkräfte aus Verkehr kann man bei den statisch unbestimmten Bögen aus solchen Zusammenstellungen entnehmen, da die Verteilung der Steifigkeit (Trägheitsmomente) auf die größten Schnittkräfte aus Verkehr keinen allzu großen Einfluß hat und daher der Unterschied, der in den meisten Fällen in der Verteüung der Steifigkeiten zwischen dem zu entwerfenden Bogen und dem der Zahlentafel zugrunde gelegten Gesetz bestehen wird, keinen allzu großen Einfluß auf das Endergebnis haben wird.

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Literature

  1. 1.
    Straßner, A.: Neuere Methoden zur Statik der Rahmentragwerke und der elastischen Bogenträger, IV. Aufl. Bd. II S. 67ff.Google Scholar
  2. 1.
    Siehe Fußnote 1 Seite 124.Google Scholar
  3. 2.
    Beyer, K.: Statik im Eisenbetonbau, II. Aufl. Bd. II S. 512ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • A. Pucher
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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