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Zur Berechnung von Stockwerkrahmen mit waagerechten Knotenlasten

Part of the Forschungshefte aus dem Gebiete des Stahlbaues book series (STAHLBAU, volume 6)

Zusammenfassung

Es sei vorausgesetzt, daß nur waagerechte Knotenlasten P angreifen, die sowohl Windlasten als auch die „Festhaltekräfte“ derjenigen Rechnungsmethoden bedeuten können, die im ersten Rechnungsgange mit einem unverschieblichen Netz arbeiten (Abb. 1). Sehen wir zunächst von den Verbiegungen der Stäbe ab, so bestehen die Formänderungen der Rahmenvierecke aus einer rhombischen Verzerrung als Folge der Querkräfte in den Stockwerken (Abb. 2) und einer keilförmigen Verformung (Abb. 3), die aus den Längenänderungen der Stützen als Folge der Momente der Lasten P entsteht. Beide Verformungsarten sind vergleichbar denjenigen eines Körperelements im vollwandigen, eingespannten Freiträger infolge der Schubspannungen τ und der Normalspannungen σ. Letztere entsprechen den Stützenkräften S des Stockwerkrahmens, tatsächlich werden die S häufig auf Grund einer gradlinigen Spannungsverteilung berechnet, was allerdings nur bei einem bedeutenden Verhältnis Σh:Σl genügend richtig ist1.

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Literature

  1. 1.
    Vgl. den Bericht des Verfassers im Bauingenieur 1941 über amerikanische Methoden der Rahmenberechnung.Google Scholar
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    Beton u. Eisen 1940 S.272; 1941 S. 254.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG in Berlin 1943

Authors and Affiliations

  • K. Pohl
    • 1
  1. 1.Berlin-CharlottenburgDeutschland

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