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Elektroöfen

  • K. Thormann

Zusammenfassung

Die Wärmewirkung des elektrischen Stroms muß die Beheizung durch Feuergase besonders dann ersetzen, wenn die erforderlichen Temperaturen und Energiedichten sehr hoch sind, wenn das Gut nicht mit Feuergasen in Berührung kommen darf und vor Verunreinigung durch Flugstaub und Schwefelgehalt der Feuergase geschützt werden muß, oder wenn hohe Ansprüche an die Regelfähigkeit und die Geschwindigkeit des Wärmeüberganges gestellt werden. Die hochwertige Energieform der Elektrizität bedingt gegenüber anderen Heizmitteln höhere Schmelzkosten. Das wichtigste Anwendungsgebiet der elektrischen Öfen ist das Schmelzen von Metallen und Metall Verbindungen, einschließlich der Durchführung von chemischen Reaktionen, insbesondere auch Reduktionen. Daneben benutzt man elektrische Öfen zum Glühen, beispielsweise zum Brennen keramischer Erzeugnisse, wobei das zu behandelnde Gut nicht in die flüssige Phase übergeht. Ein Sondergebiet ist die Erzeugung hoher Temperaturen zur Durchführung von Gasreaktionen.

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Copyright information

© Julius Springer, Berlin 1935

Authors and Affiliations

  • K. Thormann
    • 1
  1. 1.VDIBreslauPoland

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