Analyse mittels des elektrischen Leitvermögens

  • Wilhelm Moldenhauer

Zusammenfassung

Aus wässerigen Lösungen von Elektrolyten läßt sieh, falls die Lösung nur einen Körper enthält, dessen Konzentration durch Bestimmung des Leitvermögens der Lösung feststellen. Es ist diese Analysenmethode namentlich für verdünnte Lösungen der Bestimmung des spezifischen Gewichtes überlegen, sie beschränkt sich aber auf relativ gute Leiter, da bei sehr schlecht leitenden Elektrolyten kleine Verunreinigungen desselben oder des Lösungswassers unter Umständen erhebliche Fehler bedingen können.

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    Man berücksichtigte bei der Analyse von Sprengstoffen im Nitrometer den Einfluß von Zusätzen. Paraffin, Campher, Harze und Vaseline bedingen ein zu niedriges; Schwefel und Carbonate ein zu hohes Resultat. (Newfield und Marx, Journ. Amer. Chem. Soc. 28, 877; 1906;CrossRefGoogle Scholar
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    Einfacher gestaltet sich die Manipulation bei Anwendung der von Berl modifizierten Greiner — Friedrich s schen Patenthähne. Diese tragen an einer Seite, die um 90° gegenüber den Austrittslöchern der Verbindungscapillaren verstellt ist, eine Ausnehmung, derart, daß z. B. bei geeigneter Stellung des Hahnes C mit A in Verbindung gebracht werden kann. Bei dieser Stellung verbindet man nach dem Schütteln, ohne daß b aufgesetzt worden war, E mit A, hebt C, bis Quecksilber nach c tritt und treibt auf solche Art Luft aus a und d. Dann werden die Hähne in geeignete Stellung gedreht und das Gas nach A übergetrieben.Google Scholar
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    Hier ist schon die Korrektion für die Unvollständigkeit der Reaktion angebracht. Sie beträgt 2,5% bei den Ammonsalzen und 9% bei Harnstoff; vgl. S. 187.Google Scholar
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    Diese (älteren) Segerkegel (ohne a) sind von Dr. M. Simonis (Tonindustrie-Zeitung 1908, 1764) durch die links daneben stehenden, zur Vermeidung von Verwechslungen mit a bezeichneten, ersetzt.Google Scholar
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    Die Segerkegel 21 bis 25 werden nicht mehr hergestellt, weil ihre Schmelzpunkte zu nahe aneinander liegen.Google Scholar
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    Vgl. G. u. H. Krüß, Colorimetrie und quantitative Spektralanalyse. F. Löwe in Stählers, Handb. d. Arbeitsmethoden in d. anorgan. Chemie, Bd. II, I. Hälfte 1919, woraus die folgenden Ausführungen entnommen sind. Daselbst auch eine Zusammenstellung der bisher angewandten, colorimetrischen Bestimmungsmethoden. Sie erstrecken sich auf die Ermittlung von: Ammoniak, Chlorion, Cyanwasserstoffsäure, Ferrijon, Gold, Kaliumbichromat und Kaliumchromat, Kohlenstoff im Eisen, Kupfer, Mangan, Nickelsulfat, Salicylsäure, Salpetersäure und salpetrige Säure (s. o.), Schwefel im Eisen, Titan, Vanadium, Wismutjodid.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer, Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Moldenhauer
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

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