Spannungsabfall und Ankerrückwirkung eines Umformers

  • E. Arnold
  • J. L. la Cour

Zusammenfassung

Betrachten wir einen Ein-, Vier- oder Sechsphasenmformer, so ist es leicht einzusehen, daß in dem Momente, in dem die Anschlußpunkte einer Phase unter den Kommutatorbürsten liegen, die Spannungsgleichung
exakt richtig ist. Dies trifft aber nicht für andere Lagen der Anschlußpunkte den Kommutatorbürsten gegenüber genau zu, selbst wenn die dem Umformer aufgedrückte Spannung sinusförmig ist. Befindet sich nämlich eine Bürste in der Mitte zwischen zwei Anschlußpunkten, so hat die Gleichspannung ihren kleinsten Wert, weil für diese Lage der in Gleichstrom umgeformte Wattstrom J w hier den größten Weg durch die Ankerwicklung zu machen hat. Die Variation der Gleichspannung, herrührend von dem Ohmschen Spannungsabfall des Wattstromes in der Ankerwicklung, wird nicht von den in den Ankerspulen fließenden Oberströmen verursacht, denn bei gleich großer Phasenzahl wie Lamellenzahl des Kommutators hat man keine Variation in der Gleichspannung, trotzdem die Oberströme hier ebenso groß sind, wie bei dem Dreiphasenumformer. Es kann somit nur der in den Ankerspulen fileßende Wattstrom zu Spannungsschwankungen an der Gleichstromseite Anlaß geben. Die Stromwärmeverluste des Wattstromes und der Oberströme ergeben sich aus der Formel 455a, für v i = 0, zu:
während
gleich dem Stromwärmeverlust der Oberströme ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • E. Arnold
  • J. L. la Cour

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