Schlußbemerkungen zu den Lehren von den Schlaganfällen

  • P. H. Schwartz
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 58)

Zusammenfassung

Überblicken wir die im Vorangehenden besprochenen Ansichten der Literatur über Schlaganfälle, so wird man in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts eine Periode erkennen, in welcher unsere Probleme mit einer wirklichen Unbefangenheit bearbeitet wurden. Diese Einstellung, die zunächst nichts anderes als ordnen und feststellen wollte, gestattete sämtliche Fälle der plötzlich auftretenden und mit Lähmungen verbundenen Hirnerkrankungen in einer einheitlichen Gruppe zusammenzufassen. Die allmähliche Klärung pathogenetischer Zusammenhänge ließ dann manche Gruppen der anfangs als typisch-apoplektisch betrachteten Erkrankungen ohne weiteres abtrennen; apoplektisch auftretende „Anfälle“ der Urämie, des Diabetes, der progressiven Paralyse werden heute höchstens in differentialdiagnostischen Erwägungen mit der allgemein als „Apoplexie“ bezeichneten Hirnerkrankung in Verbindung gebracht. Inwiefern eine endgültige Trennung aller der Gruppen voneinander berechtigt ist, wollen wir hier nicht erörtern und auch nicht bestimmen.

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© Julius Springer in Berlin 1930

Authors and Affiliations

  • P. H. Schwartz
    • 1
  1. 1.Frankfurt a.mDeutschland

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