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Zusammenfassung

Indem wir nunmehr übergehen zur Besprechung der lokalisatorisch und pathophysiologisch bedeutsamen Momente an den anatomischen Grundlagen der wichtigsten extrapyramidal-motorischen Syndrome, soll zunächst die hyperkinetische Gruppe ins Auge gefaßt werden: die Chorea, als Anhang zu ihr die Myoklonie; sodann die Athetose und der ihr nahe verwandte Torsionsspasmus. An diesen schließt sich in engster Zugehörigkeit an der Torticollis, überleitend zu den Tics und komplizierteren Bewegungsstörungen der Spätencephalitis, sowie einige weitere hyperkinetische Symptome. Durch anatomische Gemeinsamkeiten mit einer Gruppe torsionsspastischer Fälle verbunden, soll hierauf die Wilson-Pseudosklerosegruppe folgen, welche hinüberführt zur Paralysis agitans und den ähnlichen Syndromen der Spätencephalitis sowie anderen symptomatologisch verwandten Zuständen, die mit jenen beiden Krankheiten als hypokinetisch-hypertonische Syndrome zusammengefaßt zu werden pflegen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • F. Lotmar
    • 1
  1. 1.Universität BernDeutschland

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