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Einleitung

  • Erich Feuchtwanger
Chapter
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 38)

Zusammenfassung

Die großen Fortschritte, die die Erkenntnis der körperlichen und psychischen Punktionen des menschlichen und tierischen Organismus in ihrer Gebundenheit an das Gehirn und zwar an besondere topographisch abgrenzbare Hirnteile gemacht hat, sind nicht auf dem Gesamtgebiet des betrachteten Forschungsgegenstandes in gleicher Weise gelungen. Während die „Lokalisation“ von Funktionen in bestimmte Hirnteile, wie die Zentralwindung, in Teile des Schläfenhirns, des Hinterhauptlappens, in das verlängerte Mark, in das Kleinhirn und die subcorticalen Kerne sich immer differenzierter ausgestalten ließ, blieben gewisse Hirnteile, wie große Flächen des Scheitelhirns und das Stirnhirn (unter Ausschluß des „Sprachzentrums“) einer Zuordnung von bestimmten Funktionen unzugänglich und galten deshalb lange Zeit als „stumme Regionen“.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Brodmann, K.: Neue Ergebnisse über die vergleichende histologische Lokalisation der Großhirnrinde mit besonderer Berücksichtigung des Stirnhirns. Anat. Anz., Ergänzungsheft zum 4L Bd. 1912.Google Scholar
  2. 1).
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  3. 2).
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  4. 3).
    Die Schrift war zur Zeit der Referate von Goldstein und Foerster über die Topik der Großhirnrinde auf dem Neurologenkongreß in Halle Oktober 1922 bereits beendigt. Auf Einschlägiges aus diesen Referaten kann nur in Anmerkungen verwiesen werden.Google Scholar
  5. 1).
    Vgl. Isserlin: Einleitung in O. Lipmann, Handbuch der psychologischen Hilfsmittel zur psychiatrischen Diagnostik. 1922.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Erich Feuchtwanger
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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