Ausgleichsrechnung

  • K. Mader
Part of the Handbuch der Physik book series (HBUP, volume 3)

Zusammenfassung

Wenn von einer oder mehreren Größen Messungen in größerer Anzahl durchgeführt sind, als zur algebraischen Lösung des Problems ihrer Bestimmung nötig sind, lassen sich die Beobachtungsergebnisse wegen der unvermeidlichen Fehler nicht widerspruchsfrei zu einem Endresultat vereinigen. Die Aufgabe der Ausgleichsrechnung ist, aus den Messungsresultaten die besten Werte der Unbekannten abzuleiten, also jene Werte, welche den wahren möglichst nahekommen. Die Ausgleichung muß ferner zu den besten Werten Genauigkeitsgrenzen angeben, innerhalb welcher die wahren Werte der Unbekannten liegen. Die Genauigkeitsgrenzen lassen die Güte der Beobachtungen beurteilen. Schließlich wird man aus den berechneten Resultaten den Beobachtungskomplex darstellen, man wird die nach der Ausgleichung übrigbleibenden Fehler berechnen und prüfen, ob ihre Verteilung eine zufällige ist.

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Literatur

Literatur zum Abschnitt I

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1928

Authors and Affiliations

  • K. Mader
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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