Auf thermischer Grundlage beruhende Meßinstrumente

  • A. Güntherschulze
Part of the Handbuch der Physik book series (HBUP, volume 16)

Zusammenfassung

Die von einem elektrischen Strom in einem dünnen Metalldraht erzeugte Übertemperatur ist von der Art und Frequenz des zu messenden Stromes sowie von äußeren Magnetfeldern unabhängig. Die auf thermischer Grundlage beruhenden elektrischen Meßinstrumente können also mit Gleichstrom geeicht und dann zur Messung von Wechselstrom beliebiger Kurvenform in Räumen benutzt werden, in denen starke unregelmäßige Magnetfelder vorkommen (wobei jedoch darauf zu achten ist, daß die Zuleitungen zum Instrument so geführt sind, daß nicht in ihnen durch die wechselnden Magnetfelder Ströme induziert werden). Bei genügend dünnen Hitzdrähten kann eine zur Messung hinreichende Übertemperatur bereits mit sehr viel geringeren Energiemengen erzielt werden als die auf anderen, insbesondere dynamometrischen Meßprinzipien beruhenden Instrumente benötigen. Die thermischen Meßinstrumente sind also die empfindlichsten Apparate für Wechselstrom.

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Literatuer

  1. 1).
    Zusammenfassende Darstellungen siehe G. KEINATH, Die Technik der elektrischen Meßgeräte. Berlin: R. Oldenbourg 1922; K. GRUHN, Elektrotechnische Meßinstrumente. Berlin: Julius Springer 1920.Google Scholar
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Copyright information

© Verlag Von Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • A. Güntherschulze
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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