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Beleuchtung

  • E. Lax
  • M. Pirani
Part of the Handbuch der Physik book series (HBUP, volume 19)

Zusammenfassung

Der Zweck künstlicher Beleuchtung ist, die Unterscheidung und das Erkennen von Gegenständen bei Fehlen des Tageslichtes zu ermöglichen. Für die Beurteilung der Güte der Beleuchtung sind neben der objektiv feststellbaren Qualität subjektive Gesichtspunkte in vielen Fällen maßgebend. Regeln, die in jedem einzelnen Falle zutreffen, sind nicht aufstellbar. Für Arbeitsbeleuchtung sind die der Messung zugänglichen Größen vor allem ausschlaggebend. Schafft hier das Tageslicht die günstigsten Arbeitsbedingungen, so ist es zweckmäßig, die künstliche Beleuchtung der Tageslichtbeleuchtung gleichzumachen. Es ergäbe sich als obere Grenze der Beleuchtungsstärke diejenige, bei der die Leuchtdichte der reflektierenden Fläche die Blendungsgrenze erreicht (s. Ziff.6). Praktisch werden schon bei geringeren Leuchtdichten die Arbeitsbedingungen gut sein. In Wohnräumen, die nur dem geselligen Beisammensein dienen, überwiegt der subjektive ästhetische Gesichtspunkt.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1928

Authors and Affiliations

  • E. Lax
    • 1
  • M. Pirani
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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