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Einleitung Das Problem der Kondensationskerne und seine Bearbeitung im Reichsamt für Wetterdienst

  • H. Burckhardt
Part of the Abhandlungen aus dem Gebiet der Bäder- und Klimaheilkunde book series (ABK, volume 3)

Zusammenfassung

Die klassischen Vorstellungen vom Verhalten des Wasserdampfes der atmosphärischen Luft in Abhängigkeit von den Zustandsgegebenheiten Druck, Temperatur und Volumen der Luft gründeten sich auf das empirisch gewonnene Gesetz, daß die Luft bei einer festen Temperatur nur eine eindeutig bestimmte Höchstmenge von Wasserdampf aufzunehmen imstande ist. Wird der Luft über diese Höchstmenge hinaus weiterer Wasserdampf zur Verfügung gestellt, so vollzieht sich sofort für den überschießenden Teil der Übergang von der gasförmigen zur flüssigen Phase, es tritt so lange Kondensation ein, bis die vorhandene Wasserdampfmenge mit der durch die Temperatur festgelegten Höchstmenge in Einklang steht. Die Änderungen der Temperatur im Zusammenhang mit Änderungen von Druck und Volumen waren auf Grund der Gasgesetze bekannt, die Abhängigkeit der Sättigungsmenge von der Temperatur war in Form der Dampfdruckkurve festgelegt, die Rolle des Wasserdampfes bei atmosphärischen Vorgängen schien also kein Problem mehr zu sein.

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Literature

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    Coulier: Note sur une nouvelle Propriété de l’air. J. Pharmacie 22, 165–173, 254–255 (1875).Google Scholar
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    Die in Klammern gesetzten Zahlen bedeuten jeweils die Nummern der Arbeit im Literaturverzeichnis auf S. 120–123.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • H. Burckhardt
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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