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Der Mechanismus der Energieübertragung von den Primärelektronen auf die Elektronen im sekundäremittierenden Stoff

  • Hajo Bruining
Part of the Technische Physik in Einzeldarstellungen book series (TECHNISCHEPHYSI, volume 5)

Zusammenfassung

In Kap. VI haben wir bei der Besprechung der Absorption der Sekundärelektronen in der Materie angenommen, daß die Primärelektronen nach dem Whiddingtonschen Gesetz abgebremst werden und daß ein bestimmter Teil der abgegebenen Energie den Sekundärelektronen übertragen wird. Über die Größe dieses Bruchteiles haben wir uns nicht ausgelassen. Wir kommen jetzt also über den Mechanismus der Energieübertragung von den Primärelektronen auf die Elektronen in der sekundäremittierenden Substanz zu sprechen.

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Literature

  1. *.
    Man kann sich eindenken, daß V p so niedrig ist, daß ein Primärelektron nicht mehr als drei Sekundärelektronen lösen kann. Dies ist z. B. der Fall bei Beschießung von NaCl mit Elektronen von 25 eV, wobei für die Auslösung eines sekundären Elektron 7,4 eV benötigt ist. Man kann dann die Größen der β′ s genau berechnen.Google Scholar
  2. *.
    Man vgl. auch C. J. Barker u. Balth van der Pol: C. R. des Assembleés générales de l’Union Radioscientifique. Int. Venise Bd. 5 (1938) S. 217.Google Scholar
  3. ***.
    E ist sehr gut möglich, daß diese Feinstruktur durch elastisch reflektierte Primärelektronen verursacht wird. Keiner der zitierten Verfasser hat diese Möglichkeit einer näheren Untersuchung unterworfen. Auch die von Farnsworth47 bei Beschießung mit langsamen Elektronen gefundenen Unregelmäßigkeiten werden vielleicht durch elastisch reflektierte Primärelektronen verursacht.Google Scholar
  4. *.
    Der zweite Pfeil gibt noch einen Elektronenübergang an, der aber für die Sekundärelektronenemission nicht wichtig ist.Google Scholar
  5. **.
    Diese Elektronen haben bei den hier genannten Halogeniden die höchste Energie. Vgl. J. H. de Boer: Elektronenemission und Adsorptionserscheinungen, S. 182. Leipzig 1937.Google Scholar
  6. *.
    Das Maximum R stammt von den Elektronen, die ohne Energieverlust reflektiert worden sind.Google Scholar
  7. *.
    Es würde uns zu weit führen, eine vollständige Auseinandersetzung der Theorie von Rudberg und Slater zu geben. Für Einzelheiten sei nach der betreffenden Verhandlung verwiesen. Das gleiche Resultat wurde auch von Wooldridge212 erhalten, dessen Überlegungen, unserer Ansicht nach, leichter zu folgen sind als die Rechnungen von Rudberg und Slater.Google Scholar
  8. **.
    Dieses Minimum wurde schon früher von zahlreichen Untersuchern beobachtet50, 51, 77, 81, 85, 112.Google Scholar
  9. *.
    Es ist klar, daß zur Erhaltung von Ergebnissen, die sich wirklich auf das Metall beziehen, ein ausgezeichnetes Vakuum in der Meßapparatur notwendig ist. Hierauf hat Rudberg hingewiesen; es ist fraglich, ob Experimentatoren, die sich früher mit Experimenten dieser Art beschäftigt haben, darauf genügend acht gegeben haben.Google Scholar
  10. **.
    Siehe z. B. H. Fröhlich: Elektronentheorie der Metalle, S. 16. Berlin 1936.MATHGoogle Scholar
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    Fleischmann, R.: Z. Phys. Bd. 84 (1933) S. 717.ADSCrossRefGoogle Scholar
  12. **.
    Mott, N. F.: Trans. Faraday Soc. Bd. 34 (1938) S. 500.CrossRefGoogle Scholar
  13. ***.
    de Boer, J. H.: Elektronenemission und Adsorptionserscheinungen, S. 182. Leipzig 1937.Google Scholar
  14. †.
    Fleischmann, R.: Ann. Phys., Lpz. Bd. 5 (1930) S. 73.ADSCrossRefGoogle Scholar
  15. ††.
    de Boer, J.H.u.W.Ch. van Geel: Physica, Haag Bd. 2 (1935) S. 286.ADSCrossRefGoogle Scholar
  16. *.
    Anm. bei der Korrektur. Neuere Untersuchungen von Maurer233 bestätigen die hier beschriebene Auffassung.Google Scholar
  17. **.
    Über die Sprünge im Verlauf von δ bei Überschreitung des Curiepunktes u. d. haben wir schon im Kap. III, S. 36 berichtet.Google Scholar
  18. ***.
    In jüngster Zeit sind jedoch Versuche von Reichelt218a durchgeführt worden, nach denen die Austrittsenergie der Sekundärelektronen bei 1500° C um einige eV größer ist als bei Zimmertemperatur. Kollath 229 hat spatter darauf hingewiesen, daß die von Reichelt gefundene Erscheinung dadurch verursacht wird, daß das magnetische Feld des Stromes, mit dem Reichelt seine Proben heizt, den Sekundärelektronen eine Abweichung erteilt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1942

Authors and Affiliations

  • Hajo Bruining
    • 1
  1. 1.Natuurkundig LaboratoriumN. V. Philips’ GloeilampenfabriekenEindhovenDie Niederlande

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