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Fleisch von Kaltblütern

  • Alfred Behre
Part of the Handbuch der Lebensmittelchemie book series (LEBENSMITTEL, volume 9)

Zusammenfassung

Bis zum Kriegsbeginn sind zahlreiche Maßnahmen für die Verbesserung der gesamten Fischwirtschaft getroffen worden, die in hohem Maße als erfolgreich bezeichnet werden können. Aber auch der Kriegszeit ist eine günstige Einwirkung insofern nicht abzustreiten, als durch sie Bevölkerungskreise dem Fischverzehr gewonnen wurden, die bisher dem Genuß von Fischen oder fischindustriellen Erzeugnissen (Fischwaren) gleichgiltig oder gar ablehnend gegenüberstanden. Im Nachstehenden sollen diese Maßnahmen seit 1935 bis zum Kriegsbeginn und, soweit sie voraussichtlich über die Kriegszeit hinaus Bedeutung behalten werden, auch für diese Zeit behandelt werden.

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Literatur

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    Es ist beabsichtigt, künftig auch die Halbdauerwaren (Marinaden, Seelachserzeugnisse u. a.) in den Bereich dieser Qualitätsprüfungen einzubeziehen. tYber die Dauerwarenprüfung des Reichsnährstandes vgl. A. Behre Deutsche Fischwirtschaft 1939, 6, 507.Google Scholar
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    Vgl. auch den Kurzkommentar von Dr. R. Laurinat, Beschaffenheits- und Bezeichnungsordnung für fischindustrielle Erzeugnisse (AO. Nr. 100 vom 26.4. 1939 ) mit Vorbemerkungen und Erläuterungen, der allerdings durch die Vorschriften der A0. Nr. 134 zum Teil überholt ist. Reichsnährstandsverlag. Berlin N 4: 1939Google Scholar
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    In der Anweisung Nr. 11 zur AO. Nr. 73 vom B. 12. 38 ist der Fang von Heringen und Sprotten unter 9 cm verboten (während der Kriegszeit auf 8 cm herabgesetzt).Google Scholar
  19. 1.
    Vgl. A. Bemte Deutsch. Fischwirtschaft 1939, H. 6, S. 94. Diese Frage soll durch Normung der Glaspackungen geregelt werden.Google Scholar
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    Vgl. A. Beaa. E u. G. Ulex: Z.1931, 62, 58. — Die Verwendung von Wasserstoffsuperoxyd zur Auffrischung von frischen Fischen ist durch eine Warnung des RGA. (Reichsgesetzbl. 1939, 129) verboten.Google Scholar
  21. 2.
    Die Bekanntmachung der Wirtschaftlichen Vereinigung der Fischindustrie vom 14.4. 34 über zulässige Konservierungsmittel war durch die Bekanntmachung vom 5. 10. 34 wieder aufgehoben worden.Google Scholar
  22. 3.
    Vgl. dazu auch RdErl. des Min f inn. u. kulturelle Angelegenheiten der Ostmark vom 30. 12. 38, wonach die Verwendung von Salicylsäure bei Lachsersatz ohne Kennzeichnung zulässig war (s. L.M. Rundschau 1939, Nr. 5, S. 59 ).Google Scholar
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    Siehe Rderl. Rmdi. v. 13. 1.41 (IVe 4282/41–4235).Google Scholar
  24. 2.
    Stellungnahme des RG. A betr. ölfreie Tunken vom 26.2.41 und AO. Nr. 64 der HV. der deutschen Milch- und Fettwirtschaft vom 19. 12. 41.Google Scholar
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    Vgl. auch E. Abderhalden: Deutsch. Fischerei-Rundschau 1936, II. 9.Google Scholar
  26. 4.
    aber einen Vorschlag zur lebensmittelchemischen Neueinteilung und einheitlichen Bezeichnung von Krustentieren vgl. A. Bebe: Kurzgef. Handbuch der Lebensmittelkontrolle, Bd. III, S. 36. 1937.Google Scholar
  27. 1.
    Vgl. Rderl. des Rmdi. vom 24. 3. 41 (vgl. auch S. 666 und 670).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1942

Authors and Affiliations

  • Alfred Behre
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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