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Die Statistik der gewerblichen Betriebe

  • Wilhelm Winkler
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE, volume 12)

Zusammenfassung

In der Statistik der gewerblichen Betriebe besteht die Hauptschwierigkeit in der richtigen Abgrenzung des Betriebsbegriffes. Das wirtschaftliche Leben ist reich und bringt die verschiedenartigsten Gestaltungen, Zusammenfassungen und Unterteilungen, mit sich. Dem Blicke des Betrachters bietet sich zunäehst die Unter-nehmung dar, nach außen hin dargestellt durch eine Firma. In der größeren Zahl der Fälle ist die Firma ein einfaches Gebilde, manchmal aber zerfällt sie auch in mehrere örtlich voneinander getrennte Niederlassungen. Diese Niederlassungen selbst können wieder einfache Gebilde sein (z. B. eine Bankfiliale), sie können aber auch gegliedert sein, und zwar entweder in vertikaler Gliederung, wenn sie aufeinanderfolgende Erzeugungsstufen umfassen (z. B. Erzbergbau, Hochofenbetrieb usw.), oder in horizontaler Gliederung, wenn sie in selbständigen Abteilungen („Werkbetrieben“) verschiedene voneinander mehr oder weniger unabhängige Erzeugnisse herstellen (z. B. Möbel, Klaviere usw.). Wir haben es also hier mit drei Gesichtspunkten zu tun: dem wirtschaftlichen (Unternehmung), dem örtlichen (Niederlassung) und dem technischen (Werkbetrieb). Die Aufgabe einer guten gewerblichen Betriebsstatistik ist es, nach Tunlichkeit alien diesen drei Gesichtspunkten gerecht zu werden.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer · Berlin 1933

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Winkler
    • 1
  1. 1.Universität WienÖsterreich

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