Das Sarkom des Pankreas

  • O. Groß
Part of the Enzyklopaedie der Klinischen Medizin book series (EKM)

Zusammenfassung

Wegen seiner außerordentlichen Seltenheit tritt das Sarkom der Bauchspeicheldrüse an Bedeutung ganz erheblich hinter dem Krebs dieses Organes zurück. Die in der Literatur niedergelegten Beobachtungen nehmen nur einen recht geringen Raum ein. Unter einem Material von 11 492 Sektionen fand Remo Segré 132 Pankreastumoren, darunter nur 2 Fälle von Pankreassarkom; in der schon mehrfach beschriebenen Statistik von Boldt über die Literatur der Pankreastumoren befinden sich unter 58 primären Pankreasgeschwülsten nur 3 Pankreassarkome, v. Halasz, der das Material des 1. pathologisch-anatomischen Institutes zu Budapest aus den Jahren 1896–1904 bearbeitete, konnte unter 7850 Sektionen nur 19 primäre Neubildungen der Bauchspeicheldrüse, darunter ein einziges Sarkom, registrieren. Im ganzen habe ich 31 Fälle aus der Literatur sammeln können. Sichtet man das vorliegende Material und trennt es in primäre und sekundäre Sarkome, so wird die Zahl der ersteren verschwindend klein. Oft läßt sich die primäre Entstehung in der Bauchspeicheldrüse gar nicht feststellen. Senn unterscheidet zwei Haupttypen von Sarkomerkrankungen der Bauchspeicheldrüse:
  1. 1.

    Das ganze Organ wird befallen, ohne daß es trotz der erheblichen Ausdehnung zu Metastasen kommt (Aidor)

     
  2. 2.

    Nur ein kleiner Teil des Pankreas ist erkrankt, aber trotzdem greift die Neubildung auf die Umgebung über und macht Metastasen in entfernten Organen.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • O. Groß

There are no affiliations available

Personalised recommendations