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Zusammenfassung

Das konkrete Problem in bezug auf die Möglichkeitsfaktoren dürfte von verschiedenen Seiten angefaßt werden. Gehen wir von unserer Grundvorstellung aus, der Zellteilungsvorgang sei stets ein Reaktionsvorgang und gewissermaßen einem Reflexe vergleichbar, so läßt sich die erste Frage etwa so formulieren: Unter welchen Umständen ist der Reflexapparat in den Zellen gegeben und wieweit ist seine Funktionstüchtigkeit mit den sonstigen Abläufen innerhalb der Zelle verknüpft? Wir müssen hier natürlich zunächst die Fälle ausschalten, wo bestimmte Zellkategorien die Teilungsfähigkeit, zumal unter normalen Umständen, völlig einbüßen. Die Analyse derselben kommt für uns hier nicht in Betracht. Es handelt sich momentan nur um die Frage, ob Zellkategorien, die allgemein teilungsfähig sind, auch wirklich in jedem Augenblick ihres Daseins teilungsbereit bleiben. Also z.B., ob ein bestimmter minimaler Zeitabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Teilungen erforderlich sei, ob m. a. W. nach jeder Teilung ein gewisser „Ruhezustand“ besteht, ein Heranreifen zur nächsten Teilung stattfinden muß.

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Copyright information

© Verlag Von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • Alexander Gurwitsch
    • 1
  1. 1.Ersten Universität in MoskauRussland

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