Erlebnisganzheit und Seelische Struktur

  • Felix Krueger

Zusammenfassung

Keine Art Ganzheit läßt sich rein begrifflich bestimmen, geschweige vollständig definieren. An seinen Erlebnissen aber und an deren Teilkomplexen kann man jedem normalen Menschen vergleichend aufzeigen, was es mit der Erlebnisganzheit auf sich hat, dieser unmittelbar zu erfahrenden Grundform realen Ganzseins. Von hier aus ist es — nicht ohne abstrahierende Zergliederungen — möglich, zu Begriffen eines überdauernd ganzheitlichen psychischen Seins vorzudringen (strukturtheoretisch). Darüber hinaus gibt es, drittens, ideale Ganzheit, wozu die objektiv seinsollende gehört. Diese zu begründen und weiter im Zusammenhange begreiflich zu machen ist, abgesehen von den formalen Problemen der Mathematik, Sache der Philosophie. Aber deren normative Aufgaben bedürfen mannigfacher Vorarbeit von Seiten der Erfahrungswissenschaften, vornehmlich der Strukturpsychologie.

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© Springer-Verlag OHG, Berlin · Göttingen · Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Felix Krueger

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