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Anzüchtung von Influenzavirusstämmen im Robert Koch-Institut 1957

  • G. Henneberg
Conference paper
Part of the Abhandlungen aus dem Bundesgesundheitsamt book series (BUNDESGESUNDH., volume 1)

Zusammenfassung

Insgesamt konnten seit Beginn der Epidemie 27 Rachenspülwasser von 17 Kranken und zehn Umgebungspersonen untersucht werden. Sektionsmaterial stand in Westberlin nicht zur Verfügung. Es wird vorgeschlagen, daß kurz nach dem Tode mit weiter Kanüle die Lunge punktiert und Material zur virologischen Untersuchung angesaugt wird. Insgesamt wurden neun Stämme aus den 27 Untersuchungsproben gezüchtet, und zwar sechs Stämme von den 17 Kranken (0. bis 3. Krankheitstag) und drei Stämme von den zehn Umgebungspersonen. Die Rachenspülwasser wurden 1 bis 59 Tage vor der Verimpfung bei —70° gelagert und auf dem Brutei durch Amnionbeimpfung angezüchtet. Die zweite Amnionpassage war in der Regel positiv; die Haemagglutination auf dem Objektträger war meist sehr zart und schnell vergänglich. Erst später wurden die Agglutinationen deutlicher und im Titer ansteigend. Dies stimmt mit den Angaben der internationalen Literatur überein.

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Copyright information

© Springer-Verlag, OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • G. Henneberg

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