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Familienuntersuchungen über die Wirkung von Imipramin

  • Jules Angst
Chapter
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Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 112)

Zusammenfassung

Tschudin (1958) und Delay u. Mitarb. (1959) vermuteten, Kranke mit affektiven Psydiosen in der Verwandtsdiaft würden oft besser auf Imipramin anspredien als Verwandte mit stummer Familienanamnese. Wir sind dieser Frage wiederholt nachgegangen, haben sie an Hand der Wirkung von Imipramin (Angst, 1961) Amitriptylin, Opipramol und Noveril (Angst, 1964) geprüft und nie signifikante Unterschiede in den Erfolgsquoten mit den genannten Substanzen bei der Gegenüberstellung von Probanden mit oder ohne affektiven Psydiosen unter den Verwandten ersten Grades (Eltern, Gesdiwister, Kinder) gefunden.

Tabelle 63. Imipraminwirkung und Morbiditätsrisiko für MDP unter der Verwandtschaft von 108 manisch-depressiven Probanden

Imipramin

Verwandte

Bezugsziffer

(Weinberg 20–60)

Fälle

Morbiditätsrisiko für MDP in %

erfolreich 60

Probanden

erfolglos

48 Probanden

Eltern

Geschwister

Eltern

Geschwister

102,5

138,25

85,5

96,75

12

17

9

10

11,7±3,17

12,3 ±2,79

10,5±3,31

10,3±3,24

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Jules Angst
    • 1
  1. 1.Psychiatrischen Universitätsklinik BurghölzliZürichSchweiz

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