Aufbewahrung und Instandhaltung der Vorrichtungen

  • Heinrich Mauri
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 42)

Zusammenfassung

Betriebe ohne ausgesprochene Vielfertigung bewahren die Vorrichtungen, die da und dort gelegentlich benutzt werden, so gut oder so schlecht es eben geht, in der Werkzeugausgabe auf oder dort, wo gerade Platz dafür ist. In der Regel legt man auch nicht mehr Wert auf Vberwachung und Instandhaltung als bei gewöhnlichen Werkzeugen. Bei richtiger Vielfertigung jedoch, wo für die Bearbeitung jedes einzelnen Werkstückes allein schon mehrere Vorrichtungen erforderlich sind und eine Bearbeitung ohne Vorrichtungen kaum noch in Frage kommt, geht das nicht mehr. Es würde zu fortwährenden Stockungen und großer Unordnung führen. Die Aufbewahrung, Überwachung und Instandhaltung des Vorrichtungsparkes ist eine durchaus betriebswichtige Angelegenheit, die man auf eine besonders zweckmäßige und praktische Art regeln muß. Alle Mittel, die man dafür aufwendet, um die Vorrichtungen in steter Betriebsbereitschaft zu halten, machen sich vielfach wieder be, zahlt. Anderseits können dadurch, daß Vorrichtungen zu gegebener Zeit nicht gebrauchsfähig sind, Zeitversäumnisse entstehen, die nicht wieder einzuholen sind und schwere Einbußen zur Folge haben. Auch werden Vorrichtungen, die nicht richtig in Ordnung sind, die Leistungen der Maschinen verschlechtern, genau so als ob diese selbst nicht in Ordnung wären. Die nachfolgenden Ausführungen können nur ungefähr einen Anhalt dafür geben, wie Aufbewahrung und Instandhaltung durchgeführt werden können, denn die räumlichen Verhältnisse, Art der Vorrichtungen und ihre Empfindlichkeit müssen in jedem Einzelfalle mit berücksichtigt werden.

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© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1971

Authors and Affiliations

  • Heinrich Mauri
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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