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Zinstheorie

  • Walter Saxer
Part of the Die Grundlehren der Mathematischen Wissenschaften book series (GL, volume 79)

Zusammenfassung

Unter dem Zins eines bestimmten Kapitals, Vermögens, Wertpapiers usw. versteht man dessen Ertrag nach Ablauf einer bestimmten Zeit. Da die Zinsen zu den wichtigsten Einnahmen von Versicherungsgesellschaften gehören, sollen im folgenden die bedeutendsten Grundsätze, Rechnungsregeln und Formeln aus der Zinstheorie zusammengestellt werden. Wir treffen zunächst die folgenden Annahmen:
  1. a)

    der Zinsertrag soll proportional der Größe des an Zins gelegten Kapitales sein;

     
  2. b)

    der Zins soll nach Ablauf von Zinsperioden von gleicher Dauer zum Kapital geschlagen werden und seinerseits wiederum zinstragend sein. Man spricht in diesem Fall von Zinseszins. Als wichtigste Periode gilt ein Kalenderjahr. Bei kürzeren Zinsperioden von z.B. ½,¼ Jahr oder einem Monat spricht man von unterjähriger Verzinsung. Ausnahmsweise kann der Zins auch bei Beginn einer Zinsperiode (vorschüssige statt der oben angenommenen nachschüssigen Verzinsung) zum Kapital geschlagen werden. Ebenso kann es vorkommen, daß die letzte Zinsanrechnung vor Ablauf der üblichen Zinsperiode erfolgt.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Ohg. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1955

Authors and Affiliations

  • Walter Saxer
    • 1
  1. 1.Der Eidg. Technischen HochschuleZürichSchweiz

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