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Zusammenfassung

Die amerikanische Verfassung war für ein Volk von etwa vier Millionen bestimmt gewesen. Nach der letzten der (alle zehn Jahre stattfindenden) Volkszählungen (1950) war die Bevölkerung der Vereinigten Staaten auf 154 Millionen gestiegen. Während des ersten Jahrhunderts nahm die Bevölkerung jedes Jahrzehnt um mindestens ein Viertel, zu verschiedenen Malen sogar um ein Drittel zu, teils aus natürlichen Ursachen, teils aber durch die starke Einwanderung; der Zuwachs sank dann in der Zeit von 1910–1920 auf 14,9%, 1920–1930 auf 16,1 und 1930–1940 sogar auf nur 7,2% ab. Der Rückgang war sowohl auf die Wirkung der neuen Einwanderungsbeschränkungen wie auf den Geburtenrückgang zurückzuführen. Die demographischen Statistiker sahen damals voraus, daß etwa um 1960 der mögliche Hochstand von 160 Millionen erreicht würde und daß dann die Kurve sich verflachen oder sogar fallen würde. Auch würde mit der Zeit die Bevölkerungsschichtung das Bild einer umgekehrten Pyramide darstellen, mit einer verhältnismäßig schmalen Basis von jungen und einer verhältnismäßig breiten Spitze von älteren und alten Leuten.

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Literatur

  1. 1.
    Nach der amtlichen Schätzung des Bureau of the Census betrug die Bevölkerungszahl am 1. Mai 1959 176665000; siehe New York Times vom 12. Juni 1959.Google Scholar
  2. 1.
    Siehe unten S. 65 ff.Google Scholar
  3. 1.
    Die Gesamteinwanderung zwischen 1931 und 1945 betrug nur 700000, also jährlich im Durchschnitt nicht mehr als 55000 Personen.Google Scholar
  4. 1.
    Siehe unten S. 558 ff.Google Scholar
  5. 1.
    Von den 18 656 gesetzlich, zugelassenen Visen für Flüchtlinge waren bis 1. Mai 1958 ingesamt nur 591 bewilligt worden; siehe New York Times vom 25. Mai 1958, S. 27.Google Scholar
  6. 1.
    Siehe unten Kapitel 20, S. 575 ff.Google Scholar
  7. 1.
    Der Ausdruck “national”, der sich gelegentlich auch in Gesetzen findet, ist weiter als der Ausdruck citizen, er umfaßt alle Personen, die zu den Vereinigten Staaten in einem Treupflichtverhältnis stehen, wozu beispielsweise die Einwohner der Philippinen vor deren Unabhängigkeit gehörten; sie waren zwar keine citizens, aber nationals.Google Scholar
  8. 1.
    Die frühere Versagung der Einbürgerung von Pazifisten, die erklärten, die Vereinigten Staaten nicht mit der Waffe verteidigen zu wollen (United States v. Schwimmer, 279 U.S. 644, 1929) wurde seither durch Girouard v. United States 328 U.S. 61, 1946) korrigiert.Google Scholar
  9. 1.
    Siehe unten S. 504.Google Scholar
  10. 2.
    Siehe unten S. 528 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  • Karl Loewenstein

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