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Der Präsident III: Techniken der Präsidialführung

  • Karl Loewenstein
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Im vorliegenden Kapitel sollen die Formen und Mittel dargestellt werden, mit denen der Präsident seinen ihm nach Verfassung und Gesetz obliegenden Pflichten nachkommt. Es handelt sich dabei sowohl um Behördeneinrichtungen als auch um Verhaltungsweisen nichtorganisatorischer Natur. Sie werden hier unter dem Sammelbegriff „Techniken der Präsidialführung“zusammengefaßt.

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Literatur

  1. 1.
    Als (Juni 1958) Sherman Adams’ Rücktritt wegen der Annahme von Geschenken auch von weiten republikanischen Kreisen verlangt wurde, weigerte sich Präsident Eisenhower zunächst, ihn zu entlassen, weil er ihm unentbehrlich sei, mußte sich aber schließlich dem Druck der Parteileitung, die — wie sich zeigte, mit Recht — Rückwirkungen auf die bevorstehenden Kongreßwahlen fürchtete, beugen. Sherman Adams trat am 22. September 1958 zurück.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe oben S. 251 ff.Google Scholar
  3. 3.
    Näheres darüber siehe unten S. 355 f.Google Scholar
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    Siehe Loewenstein, Jahrbuch, S. 31 f.Google Scholar
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    Siehe New York Times vom 25. Mai 1958.Google Scholar
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    John Tyler nach Harrison (1841), Fillmore nach Zachary Taylor (1850), Johnson nach Lincoln (1864), Chester A. Arthur nach Garfield (1881), Theodore Roosevelt nach McKinley (1900), Calvin Coolidge nach Harding (1923), Harry S. Truman nach Franklin D. Roosevelt (1945).Google Scholar
  7. 3.
    Siehe oben S. 263ff.Google Scholar
  8. 1.
    Eine ausführliche Darstellung findet sieh in Loewenstein, Jahrbuch S. 92 ff.Google Scholar
  9. 1.
    Eine ausführliche Darstellung der Tätigkeitsgebiete der einzelnen Departments verbietet sich aus Raumgründen. Es wird auf die Darstellung in Loewenstein, Jahrbuch S. 8ff., 36ff., verwiesen.Google Scholar
  10. 1.
    Über die Botschaften (messages) als Technik der Präsidialführung siehe unten S. 369f.Google Scholar
  11. 1.
    Diese betrugen nach dem Stand von 1953 3048 Personen. Dazu treten noch (nach dem Stand vom 31. Mai 1958) 1207 Personen, die wegen des policy making-oder Vertrauenscharakters ihrer Stellung weder dem classified civil service noch der Senatszustimmung unterhegen (Mitteilung der Civil Service Commission vom 24. Juni 1958 an den Verfasser).Google Scholar
  12. 1.
    Unter dem Vorsitz des demokratischen Senators J. William Fulbright nahm der Senatsausschuß für auswärtige Angelegenheiten zu Beginn des 86. Kongresses (1959) einen energischen Anlauf, um die Ausnutzung der Diplomatenstellen durch die Parteipatronage abzustellen. Bei den der Bestätigung vorausgehenden Vernehmungen wurde Mrs. Claire Booth Luce, der früheren Gesandtin in Italien und Gattin des republikanischen Zeitungsmagnaten Henry Luce derart zugesetzt, daß sie nach schließlich erfolgter Bestätigung es vorzog, auf den Gesandtenposten in Brasilien zu verzichten.Google Scholar
  13. 1.
    Der hier gebrachte Ausdruck “classification” darf nicht mit dem sog. “classified civil service” verwechselt werden. Unter letzterem wird die Unterstellung der Dienststellen unter das merit- System verstanden, unter “classification” die Einstufung der Stellen nach sachlichen Anforderungen und Gehalt.Google Scholar
  14. 1.
    Siehe darüber Loewenstein, Jahrbuch, S. 38ff.Google Scholar
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    Siehe unten S. 352.Google Scholar
  16. 1.
    Siehe unten S. 551 ff.Google Scholar
  17. 1.
    Siehe unten S. 464f.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  • Karl Loewenstein

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