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Abriß der amerikanischen Verfassungsgeschichte

  • Karl Loewenstein
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Daß Christoph Columbus den amerikanischen Kontinent entdeckt hat (1492), ist allgemein bekannt. Auf keiner seiner vier Reisen aber schaute er Land auf dem Gebiet, das heute die Vereinigten Staaten von Amerika umfaßt. Vielmehr beschränkten sich seine Entdeckungen auf die dem Kontinent vorgelagerten westindischen Inseln und die Küsten von Süd- und Mittelamerika. Auch sein Nachfolger Amerigo Vespucci, der nach dem Vorschlag des Geographen Waldseemüller (1507) dem Kontinent der Neuen Welt den Namen gab, kam nur nach den westindischen Inseln und den Küsten des heutigen Venezuela und Brasilien. Merkwürdigerweise gelangten die ungefähr gleichzeitig mit Columbus im englischen Dienst unternommenen Expeditionen von John und Sebastian Cabot nur nach Kanada und Neufundland, sind aber wahrscheinlich auch der Küste von New England entlang gesegelt (1497/98). Das Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten wurde offenbar zum ersten Male (1512) von dem spanischen Gouverneur von Puerto Rico, Juan Ponce de Leon, in Florida betreten. Die Erforschung des eigentlichen nordamerikanischen Kontinents blieb fast während des ganzen 16. Jahrhunderts die vorzugsweise Domäne der Franzosen, die sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts im östlichen Kanada festsetzten und von dort auf dem Landweg über die großen Seen in den heutigen Mittleren Westen vorstießen.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe unten S. 230 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe Kapitel 6, unten S. 127 ff.Google Scholar
  3. 1.
    Über das sehr verwickelte Präsidentschaftswahlverfahren siehe unten Kapitel 11, S. 266 ff.Google Scholar
  4. 1.
    Siehe unten S. 456 ff.Google Scholar
  5. 2.
    Siehe unten S. 364 ff.Google Scholar
  6. 1.
    Siehe Kapitel 16, S. 418 ff.Google Scholar
  7. 2.
    Eine Liste der bisherigen Präsidenten findet sieh als Anhang II unten auf S. 619 ff.Google Scholar
  8. 4.
    Siehe den Abriß der Parteiengeschiehte unten S. 144 ff.Google Scholar
  9. 1.
    Siehe unten S. 523 f.Google Scholar
  10. 2.
    Siehe unten S. 421. Die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs wurden vor 1882 nach dem Namen des Berichterstatters zitiert, der sie zur Veröffentlichung vorbereitete, nämlich Dallas (1790–1800), Cranch (1801–1815), Wheaton (1816 – 1827), Peters (1828–1842), Howard (1843–1860), Black (1860–1861), Wallace (1863–1874), Otto (1875–1882). Seither werden sie nur nach Bandzahl zitiert, beginnend mit Band 108, also etwa 108 U.S. 312; dabei bezeichnet die vorausgeschriebene Zahl den Band, die nachfolgende die Seiten des Bandes. Für die Entscheidungen der Unterinstanzen des Bundes bestehen andere amtliche Sammlungen.Google Scholar
  11. 1.
    Eine Aufstellung der Staaten mit Daten ihrer Zulassung zur Union findet sich als Anhang I unten S. 617.Google Scholar
  12. 2.
    Siehe unten S. 75 ff.Google Scholar
  13. 3.
    Siehe unten S. 95.Google Scholar
  14. 1.
    Über die Einzelheiten siehe unten S. 580 ff.Google Scholar
  15. 1.
    Siehe unten S. 336 ff.Google Scholar
  16. 2.
    Siehe unten S. 245 ff.Google Scholar
  17. 1.
    Siehe unten S. 167 ff.Google Scholar
  18. 1.
    Siehe unten S. 60ff.Google Scholar
  19. 1.
    Es wird hier auf die ausführlichere Behandlung in Karl Loewenstein, Staatspolitik und Verfassungsrecht in den Vereinigten Staaten 1933 bis 1954, Jahrbuch des öffentlichen Rechts, Neue Folge, Band 4 (1955), S. 8 ff. (nachfolgend zitiert: Loewenstein, Jahrbuch) verwiesen. Auch an anderen Stellen greift das vorliegende Buch mehrfach auf das dort enthaltene Material zurück.Google Scholar
  20. 1.
    Siehe unten S. 265 f.Google Scholar
  21. 1.
    Siehe unten S. 416ff.Google Scholar
  22. 1.
    Siehe unten S. 359 ff.Google Scholar
  23. 2.
    Siehe unten S. 221 ff.Google Scholar
  24. 3.
    Siehe die Tabelle der Parteienstärke im Kongreß in Anhang III, unten S. 620.Google Scholar
  25. 1.
    Siehe unten S. 121 ff.Google Scholar
  26. 2.
    Siehe unten S. 336ff.Google Scholar
  27. 3.
    Siehe unten S. 531 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  • Karl Loewenstein

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