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Zählrate als Funktion der Teilchenstromdichte

  • Helmut Tiefenau
Part of the Mitteilungen aus dem Max-Planck-Institut für Aeronomie book series (AERONOMIE, volume 39)

Zusammenfassung

Ein Elektron, daß sich im Mund eines Kanal-Elektronen-Vervielfachers befindet, erfährt eine durchschnittliche Verstärkung von 108. Dadurch bildet sich am Ende des Vervielfachers eine beträchtliche Ladungswolke aus, die zu einer Deformation des elektrischen Feldes im Innern des Detektors führt. Die Ladung dieser Elektronenwolke ist proportional zur Höhe der Ausgangsimpulse. Folgt dem Vervielfacher ein Verstärker mit einer gewissen Ansprechschwelle, so wird sich eine Änderung der Größe der Ladungswolke in einer Änderung der Zählrate wiederspiegeln. Abb. 7 a zeigt den ungestörten Potentialverlauf auf der Länge lo des Vervielfachers. Abb. 7 b gibt die Größe der negativen Ladungswolke bei ihrem Lauf durch den Vervielfacher für jeden Ort an. Das Anwachsen der Ladungswolke geht mit einer Elektronenverarmung der Wand des Vervielfachers Hand in Hand. Abb. 7 c zeigt den Potentialverlauf unmittelbar nach dem Durchgang der Ladungswolke. Abb. 7 d schließlich gibt die aus der Verarmung an Elektronen resultierende Änderung des Potentialverlaufs über die Länge des Vervielfachers wieder.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Helmut Tiefenau

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