Mineralstoffhaushalt

  • K. Paech
  • W. Simonis
Part of the Pflanzenphysiologische Praktika book series (PRAKTIKA, volume 1)

Zusammenfassung

Mit Hilfe von Wasser- und Sandkulturen läßt sich feststellen, welche Mineralstoffe für die höheren und niederen Pflanzen zum Wachstum und zur vollständigen Entwicklung erforderlich sind. Dabei werden bekanntlich die in größeren Mengen benötigten Salze als Nährstoffe (Mg, Ca, K, N, S, P und Fe), die nur in ganz geringen Mengen erforderlichen als Spurenstoffe bezeichnet. Einige weitere Elemente wie z. B. Si sind nur für bestimmte Pflanzengruppen (Diatomeen) erforderlich (s. S. 242). Zu den Spurenstoffen kommen infolge der Verbesserung der Methoden fortlaufend noch weitere hinzu. Sie wurden früher infolge der in den benutzten Salzen noch vorhandenen Verunreinigungen zunächst nicht entdeckt. Vor allem handelt es sich dabei um Bor, Kupfer, Zink und Mangan (Vers. 4–7). Sind diese Elemente nicht zugegen, können Mangelkrankheiten verschiedener Art (Urbarmachungskrankheit bei Cu-Mangel, Herz- und Trockenfäule bei Bormangel usw.) auftreten. Dabei ist ihre Wirkung auf verschiedene Pflanzen und ganze Pflanzengruppen durchaus nicht gleich. Beispielsweise sei die besondere Notwendigkeit von Cu für bestimmte Steinobstsorten, die von Mo für bestimmte Bakterien und der Bedarf von Zn bei gewissen Pilzen (s. S. 18) hervorgehoben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Molisch, H.: Mikrochemie der Pflanze. 3. Aufl. Jena 1923.Google Scholar
  2. Brauneb, L.: Pflanzenphysiologisches Praktikum, 1. Teil. Jena 1929.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • K. Paech
    • 1
  • W. Simonis
    • 2
  1. 1.Universität TübingenDeutschland
  2. 2.Tierärztl.Hochschule HannoverDeutschland

Personalised recommendations