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Zusammenfassung

Bei Brücken mit vollwandigen Hauptträgern werden Fahrbahnteile und Verbände wohl stets aus St 37 bestehen. Die Ausbildung von Fahrbahn und Verbänden ist bei Blechträgerbrücken nicht wie bei Fachwerkbrücken vom Knotenpunktsabstand der Hauptträger abhängig. Ein Querträgerabstand von 6,0 m wird daher bei Blechträgerbrücken im allgemeinen nicht überschritten, weil größere Entfernungen einen unnötigen Materialaufwand bedingen würden. Bei kleinen Fahrbahnträger-Stützweiten hat die Verwendung von hochfestem Stähl keinen Zweck, wie im 2. Teil nachgewiesen wird. Bei Hauptträgern großer Spannweite mit weitmaschigem Strebenfachwerk beträgt dagegen die Längsträgerstützweite meist 10 bis 20 m, so daß die Verwendung von St 52 für die Fahrbahnträger die Regel ist. Die Ausführungen in den letzten Jahren bestätigen das. Während z. B. bei den Rheinbrücken Neuwied, Maxau und Speyer18 die Fahrbahnträger aus St 52 bestanden, wurden bei den aus St 52 bestehenden großen Vollwandbalken der letzten Zeit die Fahrbahnteile durchweg in St 37 ausgeführt. Als Beispiele seien erwähnt die Flügelwegbrücke Dresden19, die Elbebrücke Meißen20, und an Reichsautobahnbrücken: die Mangfallbrücke21, die Elbebrücke Dresden22, die Oderbrücke Berlin-Stettin23, die Muldenbrücke Siebenlehn24, die Sulzbachbrücke Denkendorf25, die Werratal-brücke Hann.-Münden26, die Mainbrücke Griesheim27, die Urselbachtalbrücke28, der Talübergang Bergen29 und die Lauterbachtalbrücke30.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • Otfried Erdmann

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