Tumormarker pp 315-316 | Cite as

Möglichkeiten und Grenzen der „In-vitro“-Diagnostik von Tumoren mit monoklonalen Antikörpern

  • H. J. Strecker
  • G. K. Schnorr
  • L. Seidel
Conference paper

Zusammenfassung

Eine verbesserte analytische Qualität (Richtigkeit, Präzision, Störungsunanfälligkeit) von „In-vitro“-Tumormarkern bietet Ansatzpunkte zur Erhöhung der diagnostischen Aussagekraft. Darüber hinaus kann die Diagnose zu einem früheren Zeitpunkt der Tumorerkrankung erfolgen; das erhöht die Überlebenschance des Patienten. Durch optimale Kombination einfachster Trenntechnik („coated tube“) und überlegener immunoradiometrischer Methode (IRMA) unter Verwendung hochspezifischer monoklonaler Antikörper wurden für die „klassischen“ Tumormarker CEA, CG, Ferritin und AFP eine höhere Empfindlichkeit (10–100fach), ein breiterer Meßbereich (ca. 10fach), eine verkürzte Inkubationszeit (mehr als 10fach), eine bessere Präzision (ca. 2fach), eine höhere Spezifität und eine geringere Störanfälligkeit (weniger Matrixeffekte, nur Probe muß präzise pipettiert werden) erreicht.

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1987

Authors and Affiliations

  • H. J. Strecker
    • 2
    • 1
  • G. K. Schnorr
    • 1
  • L. Seidel
    • 1
  1. 1.Radiochemisches LaboratoriumHoechst AGFrankfurtDeutschland
  2. 2.Radiochemisches LaboratoriumHoechst AGFrankfurt 80Deutschland

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