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Tumormarker pp 132-132 | Cite as

DNS-Aneuploidie als hochspezifischer Marker maligner Zellen in Pleuraergüssen

  • W. Hiddemann
  • H. J. Kleinemeier
  • D. B. von Bassewitz
Conference paper

Zusammenfassung

DNS-Aneuploidien sind mittels Durchflußzytophotometrie in 70 – 90% aller malignen Tumoren nachweisbar und gelten als hochspezifisches Merkmal maligner Zellen. Auf dieser Grundlage wurde im Rahmen der vorliegenden Studie die Relevanz von DNS-Analysen für die Identifizierung maligner Zellen in Pleuraergüssen primär unbekannter Dignität geprüft und in Relation zum zytologischen Befund und zum klinischen Krankheitsbild ausgewertet. Insgesamt wurden 115 Pleuraergüsse primär unbekannter Dignität untersucht. Von 30 malignen Ergüssen bei soliden Tumoren wiesen 18 (60%) DNS-Aneuploidien auf. Bei 12 akuten Leukämien und malignen Lymphomen mit Pleurabeteiligung betrug die Rate aneuploider DNS-Stammlinien 17% entsprechend der insgesamt niedrigeren Frequenz von DNS-Aneuploidien bei hämatologischen Erkrankungen im Vergleich zu malignen Tumoren. In keinem von 44 Fällen ohne maligne Grunderkrankung bzw. von 29 Ergüssen bei malignen Erkrankungen ohne Pleurabeteiligung fanden sich DNS-Aneuploidien. 6 bzw. 4 dieser Punktate waren zytologisch malignitätsverdächtig.

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1987

Authors and Affiliations

  • W. Hiddemann
    • 2
    • 1
  • H. J. Kleinemeier
    • 1
  • D. B. von Bassewitz
    • 1
  1. 1.Medizinische Universitätsklinik Abteilung A Gerhard-Domagk-Institut für PathologieUniversität MünsterDeutschland
  2. 2.Medizinische Universitäts-KlinikUniversität MünsterMünsterDeutschland

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