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Fischlarven und planktonische Tiefseefische

  • James Fraser
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 85)

Zusammenfassung

Heringe legen ihre Eier fest zusammengeklebt als dicken Teppich auf dem Meeresboden ab. Rochen und einige Haie erzeugen hornige Eikapseln, einige Küstenfische bauen Nester oder legen ihre Eier in Gelatine-Haufen ab. Die Eier der meisten Meeresfische sind aber planktonisch. Die Befruchtung erfolgt frei im Seewasser und gewöhnlich sind gut 90% der Eier befruchtet, denn mit mehr Sorgfalt, als meist angenommen wird, entläßt das Männchen die „Milch“ ins Wasser, in unmittelbarer Nähe der Eier, sobald diese abgelaicht werden. Als Teil des Planktons steigen die Eier zu den oberen Wasserschichten auf und werden durch die Strömungen verfrachtet. Die Eier sind meist kugelförmig, einige, wie die der Sardelle, sind oval. Einige sind in charakteristischer Weise skulp-turiert, so die Eier des Laternenfisches Myctophum und des Leierfisches. Die meisten Eier sind durchsichtig und werden erst nach dem Absterben, bzw. nach der Konservierung weiß wie das gekochte Hühnerei. Das Ei ist mit klarem Dotter angefüllt, der den Nahrungsvorrat des sich entwickelnden, jungen Fisches bis nach dem Schlüpfen bildet. Dieser Dotter kann homogen aussehen oder segmentiert sein. Manche Eier enthalten eine Ölkugel oder es sind viele kleine Ölkugeln im Dotter verteilt, wie bei der Seezunge.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • James Fraser
    • 1
  1. 1.Marine LaboratoryAberdeenSchottland

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