Treibende Welt pp 122-132 | Cite as

Verhalten

  • James Fraser
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 85)

Zusammenfassung

Im vorigen Kapitel wurde betont, daß die Planktonorganismen, wie schon ihr Name sagt, von den Meeresströmungen verdriftet werden und daß ihre gerichtete Eigenbeweglichkeit gering ist. Sie können nicht gegen den Strom schwimmen oder Wanderungen durchführen wie Fische, die meisten Zooplankter sind aber doch zu bestimmten Bewegungen fähig. Vor allem schwimmen sie, um ihre Nahrung zu fangen, die Räuber lebhaft bei der Suche nach Beute, die Pflanzen- und Detritusfresser vielleicht ruhiger, um eine neue Weide zu finden. Wir sind so daran gewöhnt, daß fast alle Landtiere, besonders die Raubtiere, ihren Gesichtssinn zur Nahrungssuche verwenden, daß es schwierig ist, sich vorzustellen, wie unwichtig der Gesichtssinn bei den im Wasser lebenden Tieren ist. Gewiß haben Knochenfische einen ausreichenden Gesichtssinn, ebenso die Tintenfische, deren Augen an Säugetieraugen erinnern. Einige Crustaceen haben zusammengesetzte (Facetten-) Augen, ähnlich denen der Insekten. Es ist sicher, daß viele Fische und Tintenfische ihre Augen zur Nahrungssuche verwenden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • James Fraser
    • 1
  1. 1.Marine LaboratoryAberdeenSchottland

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