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Treibende Welt pp 102-113 | Cite as

Das Plankton und seine Beziehungen zur Fischerei

  • James Fraser
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 85)

Zusammenfassung

Wir sahen im vorigen Kapitel, daß der Nahrungsvorrat für die Fische im Grunde vom Phytoplankton gestellt wird, so daß das Plankton für die Fischerei von grundlegender Bedeutung ist. Die Fischbestände und damit die Fischerei haben vielfältige Beziehungen zum Plankton, direkte und indirekte. Die Fischlarven sind selbst planktonisch und die erwachsenen Fische, seien es Planktonfresser, wie der Hering, oder Bodentierfresser, wie die Scholle, nähren sich letztlich von Plankton. Der Reichtum der Planktonproduktion hängt letztlich von der Durchmischung des Wassers ab, so daß das nährstoffreiche Wasser aus den tieferen Schichten an die Oberfläche kommt, wo es die Pflanzen verwenden können. In höheren Breiten ist das Plankton reicher und damit nahrhafter als in den Tropen (Abb. 37). Es ist daher kein Zufall, daß die Gebiete reichster Fischereien an gute Planktonproduktion gebunden sind, und zwar an die Kontinentalschelfs, wo gute Nahrungsbedingungen in Flachwassergebieten vorliegen, die wirtschaftlich befischt werden können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • James Fraser
    • 1
  1. 1.Marine LaboratoryAberdeenSchottland

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