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Vom Labor zum Krankenhaus

Auf der Suche nach einem neuen Weg
  • Francis D. Moore
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 77)

Zusammenfassung

So wurde um die Mitte 1961 offensichtlich, daß das Gleichgewicht des Überlebens leichter mit chemischen Substanzen erzielt wird als mit dem schwerfälligen und ungezielten Schlag einer Totalbestrahlung. Der Übergang von der Körperganzbestrahlung zur Immunsuppression mit Drogen war in nur wenigen Monaten erreicht. Die Patienten, die für eine Transplantation in Frage kamen, waren jene, deren Überlebensaussichten zu jener Zeit nur einige Wochen betrugen; die meisten von ihnen litten unter einem chronischen Nierenversagen infolge einer Glomerulonephritis oder Pyelonephritis1. Damals erhielten Patienten, die bereits vorher bestrahlt worden waren, chemische Immunsuppressiva. Eine solche Behandlung wurde in einigen der französischen Fälle verfolgt, bei denen Drogen einige Wochen oder Monate nach der anfänglichen Bestrahlung angewendet wurden. Sofort erkannte man, daß diese Drogen einen großen Fortschritt darstellten, obwohl in den früheren Fällen kein aufsehenerregender Erfolg erreicht worden war.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Francis D. Moore
    • 1
  1. 1.Harvard Medical SchoolPeter Bent Brigham HospitalBostonUSA

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